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Reformprojekt |
Verbindlich
strukturierte Zusammenarbeit zwischen zwei benachbarten evangelischen
Landeskirchen (aus Sicht der Kirchenprovinz
Sachsen) |
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Kurzbeschreibung |
Zwei
benachbarte Landeskirchen beschließen zu kooperieren und auf längere
Sicht auch eine Föderation einzugehen, um in finanziell angespannter
Situation als mittelgroße Landeskirchen handlungsfähig zu bleiben. |
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Wo? |
Kirchenprovinz
Sachsen und Ev.-luth. Landeskirche Thüringen |
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Wann? |
seit
Ende der 90er? |
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I.
Ausgangslage (1991-1995): Leitfragen
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Wer
handelt |
Kirchenleitungen
beider Landeskirchen |
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Gegen
wen oder was?
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unterschiedliche
Strukturen (lutherisch <-> uniert) Furcht,
dass das Bekenntnis verraten werden könnte fehlender
Kooperationswille einzelner Einrichtungen |
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Was
wird |
Kooperation
und schließlich Föderation zweier Landeskirchen |
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Warum
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Frage,
ob es gelingen würde, die
„Qualität“ einer Landeskirche weiterhin zu bewahren und zur
Darstellung zu bringen und die Möglichkeit, übergemeindlich und
international zu wirken, aufrecht zu erhalten. Mittlere Größe der
Landeskirchen birgt hier Gefahren. |
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Für
Wen angestrebt? |
Alle
Kirchenmitglieder, um für die
Menschen im Lande mit unserer räumlichen Gliederung klarer erkennbar zu
sein |
Ziele:
Aus
dem bisher Gesagten ergeben sich zwei wesentliche Ziele:
für
die Menschen im Lande mit unserer räumlichen Gliederung klarer erkennbar zu
sein.
Beide
Ziele waren nicht sofort zu erreichen und sind auch noch nicht endgültig
erreicht worden. Die beiden Landeskirchen haben sich in einem langen
Konsultationsprozess zunächst auf eine Kooperation und schließlich auf eine Föderation
festgelegt, die nun schon an Leben gewonnen hat und – nachdem schließlich ein
„Zweiphasenmodell“ entwickelt wurde – zur Zeit in ihrer ersten Phase
ausgeführt wird. Allerdings sollte auch schon vorangehend die Kooperation als
„verbindlich“ und „mit dem Ziel der Föderation“ gestaltet werden.
Reformepisode:
Der Prozess, der ohnehin nur schwer den Gemeinden, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kirchenkreisen zu vermitteln war, ist nicht reich an Episoden. Gerade in der Phase des nur zögerlichen und nur sehr schwerfälligen Aufeinanderzugehens unserer einzelnen Einrichtungen und Werke kam unter uns immer wieder einmal der Satz auf, dass es nicht angehe, die Frösche zu befragen, wenn man den Teich trocken legen will. Die „Frösche“ hätten solchem Vorhaben ja niemals zustimmen können. Unter uns war aber dann auch doch schnell deutlich, dass wir in diesem Falle auch nicht die „Störche“ befragen dürften, sondern wir haben uns darauf eingelassen, den mühseligen Weg von vielen kleinen und kleinsten Verhandlungsrunden zu gehen und das hat manche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geführt.
Eine
Episode sei dennoch erzählt:
Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (EKMD)