|
Reformprojekt
|
Organisationsentwicklungsprozess
im Kirchenkreis Uslar |
|
Kurzbeschreibung |
Organisationsentwicklungsprozess
auf Kirchenkreisebene, der von einer Projektgruppe aus Kirchenleitung,
Haupt- und Ehrenamtlichen angestoßen wurde. Ziel war es, mit einer
Strukturveränderung die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen,
dass die Relevanz von Kirche auch den Kirchendistanzierten vermittelt
werden kann. |
|
Wo? |
Kirchenkreis
Uslar, heute Teil des Kirchenkreises Leine-Solling; Landeskirche: Hannover |
|
Wann? |
(1993-)
1995-2000 |
|
|
|
|
|
|
I. Ausgangslage (1995): Leitfragen
|
|
|
Wer
handelt |
Subjekt:
kleine Gruppe von Pastoren, hauptamtlichen Laien und Ehrenamtlichen um den
Superintendenten (OE-Arbeitsgruppe) |
|
|
|
Wie
|
Knappheit der Ressourcen: Beträchtliche Kürzung des Personaletats
Opponenten:
Ein Opponent in der Kirchenkreiskonferenz (KKK); z.T. Autonomiestreben der
Pastorenschaft, schlechte Kommunikationsstruktur in den Gemeinden |
|
|
|
|
Mit
Wem? |
Adjuvanten:
KKK; Moderatorenteam aus zwei Soziologen; Landeskirchenamt |
|
|
|
|
Was
wird |
Objekt:
Reform der Kirchenkreisstruktur durch einen OE-Prozess, um die Relevanz
von Kirche für Kirchendistanzierte optimal zu vermitteln |
|
|
|
Warum
|
Adressant:
|
|
|
|
|
Für
Wen angestrebt? |
Adressat:
vor allem die „Mitgliedschaftsmehrheit der so genannten
‚Kirchendistanzierten’“ |
II. Umsetzungsphase: Leitfragen
|
|
|
Wer
handelt |
Subjekt:
Superintendent, OE-Arbeitsgruppe; zusätzlich:
Projektpastorin |
|
|
|
Wie
|
Opponenten:
zusätzlich zwei konservativ-traditionalistische Pastoren;
Strukturplanungsgeschädigte und –uninformierte; Krankheit des
Superintendenten; Harmoniesehnsucht und Autonomiestreben der meisten
Pastor/innen Projektopposition
besetzt Pastorenstellen in KKK-Vorbereitungsgruppe mit ihr genehmen
Personen; schwindender Elan in der KKK entscheidend:
neue Kirchenkreisstruktur; neuer Superintendent mit eigenen Reformideen |
|
|
|
|
Mit
Wem? |
Adjuvanten:
KKK; Moderatorenteam aus zwei Soziologen (ab Anfang 98 in eingeschränkter
Form); Kleingruppen und Diskussionsforen zu unterschiedlichen Themen;
knappe Mehrheit des Kirchenkreistags |
III. Scheitern des Projekts: Leitfragen
|
|
|
Wer
handelt |
Subjekt:
Superintendent (wechselt die Stelle), OE-Arbeitsgruppe (aufgelöst);
Projektpastorin (wechselt die Stelle) |
|
|
|
Wie
|
Opponenten:
zusätzlich: neue Kirchenkreisstruktur; neuer
Superintendent mit eigenen Reformideen à
Arbeit der Reformsubjekte unmöglich gemacht |
|
|
|
|
Mit
Wem? |
Adjuvanten:
Delegation des Kirchenkreis Uslar bei den Fusionsverhandlungen |
|
IV. Reformabschluss:
|
|
|
Leitfragen: |
Gab
es einen Abschluss? Wurden die Ziele erreicht? Anschlussmöglichkeit für
weitere Reformprojekte? |
|
Wer
handelt |
Innovatoren
(Personen, Gruppen etc.) danach |
|
|
|
| Wie |
Ressourcen,
Gemeindestruktur danach |
|
|
|
|
Mit Wem? |
Verbündete,
Experten von außen etc.
danach |
|
|
|
|
Was
wird |
Projektbeschreibung
danach |
|
|
|
| Warum |
Motivation, Interesse der Zielgruppe danach
|
|
|
|
|
Für
Wen angestrebt? |
Auftraggeber,
Zielgruppe danach |